i'm just killing lately
Luft

Luft beschreibt es gut. Ich fühle mich wie Luft.
Nicht, weil ich in Selbstmitleid zerfließe oder mich überflüssig fühle, auch wenn das vielleicht ein Stück weit so ist. Sondern weil das Wort so schön leer klingt. Leer vor Schmerz, leer vor Wut, Leere. Ich fühl nichts mehr. Ich wunder mich wirklich, warum mein Schauspieltalent noch nicht entdeckt wurde, ich spiel doch ganz passabel. Aber es gibt nie gut genug, nie dünn genug, nie reich genug. Mehr, mehr.
Ich will mehr Luft,
mehr Leere.

28.11.10 22:42
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


fliegevogel / Website (1.2.11 00:00)
Hey,

vielen Dank für deinen Kommentar!
Danke für den Tipp, es stimmt, ich mach es auch oft so, vormittags ne Kleinigkeit Süßes zu essen, das gibt mir das Gefühl, dass mir nicht so arg der Zucker fehlt und ich komme tatsächlich weniger in Versuchung, abends noch etwas zu essen.

Du hast Recht, wir haben wohl wirklich sehr unterschiedliche Ziele, aber was du zum Beispiel in diesem Post beschreibst, kenne ich auch sehr gut.
Das ständige Schauspielern und sich verbergen.
Man wundert sich, wie gut man doch schauspielern können muss, denn niemand merkt je etwas.
Aber wahrscheinlich sehen sie einfach nicht hin.


Nun ja. Wie gesagt, ich danke für deinen Kommentar. Liebe Grüße!

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